Social Recruiting
So begeistern Sie Digital Natives

Social Recruiting: So begeistern Sie Digital Natives

Fünf Geschäftsleute sitzen lächelnd vor Mauer vernetzte Symbole

Insbesondere junge Nachwuchstalente sind in der digitalen Welt zuhause und lassen sich nur noch selten über die klassischen Kanäle in Printmedien erreichen oder gar rekrutieren: Die gedruckte Stellenanzeige hat praktisch ausgedient. Wer im Recruiting am Ball bleiben will, beschäftigt sich also schon seit Längerem mit digitalen Alternativen zur Personalbeschaffung. Eine der bahnbrechendsten Entwicklungen in Zeiten des Internets sind die sozialen Netzwerke wie Facebook, Instagram, Twitter & Co., aber auch Karriere-Plattformen wie XING und LinkedIn.

So haben auch Recruiter die sozialen Medien als attraktive Kanäle für die Personalbeschaffung für sich entdeckt: Das Social Recruiting - auch als Social Hiring oder Social Recruitment bezeichnet - ist inzwischen gang und gäbe. Wir sagen Ihnen, worauf es im Social Media Recruiting ankommt, wie das Thema Employer Branding zum Tragen kommt und warum der Einsatz professioneller e-Recruiting-Software schneller zum Ziel führt.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist Social Recruiting?
  2. Recruiting über Social Media: die Kanäle
  3. Social Media für die Personalbeschaffung nutzen
  4. Social Recruiting und Active Sourcing
  5. Social Media: Personalmarketing im 21. Jahrhundert
  6. Vorteile im Social Media Recruiting - das Fazit

Was ist Social Recruiting?

Unter dem Begriff Social Recruiting werden alle Recruiting-Maßnahmen zusammengefasst, die sich mit der Personalgewinnung in sozialen Medien und Netzwerken beschäftigen. Unternehmen und Personalberatungen haben hier die Möglichkeit, die Reichweite von Stellenanzeigen erheblich zu steigern. Hinzu kommt die verstärkte wechselseitige Interaktion mit potenziellen Bewerbern, die in Kombination mit dem für die Zielgruppe passenden Employer Branding unter anderem den Vorteil einer stärkeren Bindung der Kandidaten mit sich bringt.

Die Betätigung in sozialen Netzwerken zu Zwecken der Personalsuche kann einerseits durch aktive Kontaktaufnahme zu potenziellen Talenten erfolgen, was auch als Social Distribution bezeichnet wird. Eine weitere Möglichkeit ist das passive Veröffentlichen von zielgruppenspezifischer Werbung, um das Employer Branding zu stärken und so mehr Talente auf das Unternehmen als Arbeitgeber aufmerksam zu machen. Hier spricht man von Internet Sourcing beziehungsweise Social Profiling.

Recruiting über Social Media: die Kanäle

Für das Social Recruiting sind Portale wie XING und LinkedIn, auf denen sich Berufstätige aller Art vernetzen, natürlich prädestiniert. Aber auch hochfrequentierte soziale Medien wie Facebook, Instagram oder Twitter, die für den privaten Bereich genutzt werden, sind eine ideale Anlaufstelle, um potenzielle Kandidaten zu erreichen. Sogar Portale wie Reddit und insbesondere YouTube lassen sich mit smarten Ideen für Postings und andere Content-Produktionen dazu nutzen, das Unternehmen zielgruppengerecht und authentisch zu präsentieren und die Wahrnehmung unter Digital Natives auf entsprechenden Kanälen positiv zu beeinflussen.

Illustration blaue Oberkörper vernetzt

Social Media für die Personalbeschaffung nutzen

Charakteristisch für das aktive Social Recruiting ist die individuelle Kommunikation mit jedem einzelnen Kandidaten. Im Gegensatz dazu, Stellenanzeigen auf der eigenen Karriereseite oder in Jobbörsen zu veröffentlichen und so Aufmerksamkeit und Interesse zu generieren, erfordert dieses Vorgehen somit umso mehr Fingerspitzengefühl und tiefes Wissen über die eigene Zielgruppe. So entstehen nachhaltige Kontakte, die sich auch dann lohnen, wenn zunächst keine Anstellung daraus folgt - zum Beispiel für Talent Pools oder Empfehlungen. Potenzielle Bewerber erhalten tieferen Einblick in Unternehmen, fühlen sich im direkten Kontakt eher wertgeschätzt und neigen in Social Media eher dazu, interessante Inhalte auch mit Freunden zu teilen.

Drei Kreidegesichter auf Tafel grün lächelnd mit Haken, gelb, rot traurig

Auf die Ansprache kommt es an

Der richtige Schlüssel zu erfolgreichem Social Recruiting ist - wie bei jeder modernen Recruiting-Strategie - die passende und gezielte Ansprache der gewünschten Zielgruppe. Während es auf XING und LinkedIn meist noch formell zugeht, darf es beim Recruiting über Facebook & Co. auch gern mal eine lockere Unterhaltung sein, häufig wird geduzt. Zudem sprechen Recruiter ihre Zielgruppe hier im persönlichen Umfeld an, was einen authentischeren Zugang ermöglicht und nützliche Hintergrundinfos zum Kandidaten liefern kann, die sonst im Verborgenen bleiben.

Auch das Employer Branding nimmt eine wichtige Rolle ein und sollte zum Auftreten des Recruitingspezialisten passen. Gibt er sich locker und aufgeschlossen, der Unternehmensauftritt - etwa in Videos, Werbebannern oder dem Unternehmensprofil im betreffenden Netzwerk - ist aber eher hölzern und sperrig, passt dies nicht so recht in ein stimmiges Bild und wird eher Irritationen hervorrufen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kontakt zu weiteren Kontakten führt und damit ein großer Vorteil der Netzwerke genutzt werden kann, sinkt.

Social Recruiting und Active Sourcing

Da es im Social Recruiting neben der Ansprache von passiven Kandidaten insbesondere um die aktive Kontaktaufnahme zu vielversprechenden Talenten geht, spricht man hierbei auch von Active Sourcing. Jeder Nutzer in Social Networks besitzt ein Profil, das auch Recruitern wertvolle Informationen zur Beurteilung und Vorauswahl vielversprechender Kontakte liefert. Die meisten Portale bieten Such- und Filterfunktionen, mit denen sich Profile nach zuvor festgelegten Kriterien wie Wohnort oder Stichwörtern wie Berufsbezeichnungen fürs Active Sourcing im Recruiting durchsuchen lassen. So machen Recruiter und Personalberater schnell solche Profile aus, die zum eigenen Anliegen passen könnten.

Das richtige Tool nutzen: Social Recruiting mit hunter

Die richtige Software für die Kandidatensuche liefert professionelle Unterstützung im schnelllebigen digitalen Alltag. So übernimmt auch hunter wichtige Aufgaben im Social Recruiting, beispielsweise mit dem Multiposting-Service: Mit nur wenigen Klicks lassen sich in hunter verwaltete Stellenanzeigen auf mehr als 350 Portalen veröffentlichen - darunter auch XING und LinkedIn. Das Auslesen von Daten aus Lebensläufen sowie das Überführen in konsistente Datensätze klappt mit dem hunter-CV-EXTRACTOR mühelos, während hunterPRIVACY die DSGVO-konforme Verarbeitung der Daten gewährleistet.

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Social Media: Personalmarketing im 21. Jahrhundert

Auch im Sinne modernen Personalmarketings mit Augenmerk auf positiver Candidate Experience ist die Einbindung sozialer Netzwerke in die Recruiting-Prozesse eine gute Idee. Schließlich geben sich Unternehmen mit Social Recruiting ein modernes Gesicht, stellen eine natürlichere Bindung zu potenziellen Kandidaten her und haben ihre Außenwirkung fest im Griff. Das werden auch Bewerber merken und positiv beurteilen.

Kluges Marketing mit Aktivitäten wie interessanten Posts für jeden Kanal weckt Interesse bei der Zielgruppe und gibt ihr Einblicke ins Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber.

Social Media Apps Smartphone Bildschirm

Der individuelle Kontakt zu Talenten nach bekannten Recruiting-Spielregeln schafft das so wichtige Gefühl der Wertschätzung bei Kandidaten. Zudem nutzen die Zielgruppen auf Plattformen wie XING, Facebook oder Twitter die zugehörigen Apps, sodass sich Schnittstellen und Synergieeffekte mit dem Mobile Recruiting ergeben.

Vorteile im Social Media Recruiting - das Fazit

Social Recruiting ist also vor allem bei jüngeren Nachwuchstalenten sinnvoll. Aber auch ältere, berufserfahrene Talente nutzen heute Social Media, insbesondere Business-Netzwerke, wie LinkedIn. Durch das hohe Engagement der Nutzer in sozialen Netzwerken öffnen sich zudem Türen, die über klassische Wege verschlossen bleiben. Die Vorteile im Überblick:

Recruiter und Personalberater können

  • ihre Zielgruppe direkt und dort ansprechen, wo sie sich in ihrer Freizeit aufhält,
  • Kontakte zu Kandidaten herstellen, die nicht oder nur passiv auf der Suche nach einem Job sind,
  • individuell und damit wertschätzend kommunizieren und reagieren,
  • zu einem Image als attraktives Unternehmen in einer Zielgruppe mit Digital Natives beitragen,
  • auf Basis bereitgestellter Daten der Profile mögliche Kandidaten vorselektieren und zielgruppengerecht ansprechen,
  • mit guten Inhalten hohe Reichweiten generieren,
  • messbare Ergebnisse für künftige Entscheidungen erhalten.

Mit dem richtigen Wissen und Vorgehen liegt bald schon die Bewerbung des perfekten Kandidaten für eine vakante Stelle auf dem virtuellen Schreibtisch des Personalers!

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